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Finde Deine Ruhe

Finde Deine Ruhe

… in einem entspannten Schlaf!

Eine gute Nachtruhe beginnt bereits am Morgen. Schlafforscher haben herausgefunden, dass bereits mit dem ersten Augenaufschlag am Morgen die nächste Nacht vorbereitet wird.

Tageslicht ist dabei der entscheidende Faktor. Ohne ausreichend Licht kommt die innere Uhr leicht aus dem Takt. Diese innere Uhr steuert viele Prozesse in unserem Körper. Zum Beispiel: Wann sollen wir aktiv sein, wann sollen wir schlafen? Wann starten Reparatur- oder Immunprozesse?

Mit dem ersten Tageslicht, das auf die Netzhaut trifft, geht es los. Die Körperkerntemperatur wird hochgeregelt, die hormonelle Stressachse hochgefahren. Bei nachlassendem Tageslicht fällt die Körperkerntemperatur, die hormonellen Stressachsen fahren hinunter. Das Schlaf vorbereitende Hormon Melatonin wird freigesetzt. Dieses Herunterfahren funktioniert nicht, wenn man abends bzw. in der Nacht noch mit Handy oder Laptop beschäftigt ist. Es ist bewiesen, dass Handy und Laptop blaues Licht ausstrahlen, welches die innere Uhr aus dem Gleichgewicht bringt. Dieses blaue Licht ähnelt dem Tageslicht und verzögert die Melatoninausschüttung. Müssen Sie abends noch digital arbeiten, aktivieren Sie den sogenannten Blaulichtfilter Ihres Handys oder Laptops.

Eine gute Schlafhygiene hilft Ihnen dabei, zu Ihrem Schlaf zu kommen. Zum Beispiel: essen Sie abends kleinere Portionen und vermeiden Sie schweißtreibenden Sport zu später Stunde. Bettwäsche, Bettbezüge, Kissen und Decken regelmäßig waschen; Matratzen alle paar Jahre austauschen. Nicht nur Hausstauballergiker können ohne Hausstaubmilben besser durchatmen.

Stress im privaten oder beruflichen Bereich, Ängste, innere Anspannung, die Pandemie-Erlebnisse der letzten Jahren, die großen globalen Ereignisse und eine sinkende positive Grundstimmung führen zu Ein- und Durchschlafstörungen. Schnell baut sich da der Druck auf: „Ich muss ja schlafen, mindestens sieben Stunden“. Mit jeder schlecht geschlafenen Nacht wird der Druck „schlafen zu müssen“ größer. Der Stresslevel steigt und guter Schlaf rückt in weite Ferne.

Wie lernt man wieder, gerne zu schlafen?

Eine medizinische Abklärung vorausgesetzt, ist es wichtig, etwas gegen die negative Einstellung des „Schlafen Müssens“ zu unternehmen. Wer in der Nacht ständig auf die Uhr schaut, macht es sich nur schwerer. Entspannung stellt sich bereits ein, wenn man im Dunkeln einfach nur ruhig im Bett liegt. Am nächsten Morgen kann man sich positiv motivieren: „ein paar Stunde habe ich geschlafen!“. Lassen Sie sich auf dieses Experiment ein, eventuell hilft es Ihnen, entspannter mit dem Thema Schlaf umzugehen.

Von Seiten der Natur können wir Ihnen Hopfen, welcher auf das Melatoninsystem einwirken kann, empfehlen. Beruhigend kann Baldrian wirken. Gute Erfahrungen wurden uns mit unserer Kräutertinktur „Finde Deine Ruhe“ berichtet.

Der berühmte Dichter Hermann Hesse hat sich über den Schlaf so seine Gedanken gemacht. Diese möchten wir gerne mit Ihnen teilen:

Nun der Tag mich müd gemacht,
Soll mein sehnliches Verlangen
Freundlich die gestirnte Nacht
Wie ein müdes Kind empfangen.

Hände, lasst von allem Tun
Stirn, vergiss du alles Denken,
Alle meine Sinne nun
Wollen sich in Schlummer senken.

Und die Seele unbewacht
Will in freien Flügen schweben,
Um im Zauberkreis der Nacht
Tief und tausendfach zu leben.

 

Wir wünschen Ihnen eine „Gute Nacht“.

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