Ginkgo biloba: Wirkung, Anwendung und die Geschichte des ältesten Baums der Welt
Das Wichtigste in Kürze
- Ginkgo biloba ist die einzige überlebende Art einer eigenen Pflanzenklasse — weder Laubbaum noch Nadelbaum — und hat sich seit rund 200 Millionen Jahren kaum verändert.
- Die charakteristischen Inhaltsstoffe der Blätter sind Flavonolglykoside wie Quercetin und Kaempferol sowie die Terpenlactone Ginkgolid A, B und C und Bilobalid.
- Ein standardisierter Trockenextrakt aus der Apotheke und eine Kräutertinktur sind zwei grundverschiedene Zubereitungen, die man nicht gleichsetzen darf.
- In der Pflanzenheilkunde wird Ginkgo traditionell im Zusammenhang mit Durchblutung und geistiger Frische im Alter geschätzt.
- Ginkgo kann die Blutgerinnung beeinflussen: Wer Gerinnungshemmer einnimmt oder vor einer Operation steht, klärt die Anwendung vorher ärztlich ab.
Im Frühjahr 1946 trieben in Hiroshima einzelne Bäume wieder aus, die kaum mehr als einen Kilometer vom Explosionszentrum entfernt gestanden hatten. Mehrere davon waren Ginkgos; einige wachsen bis heute und sind in Japan eigens als überlebende Bäume registriert. Wer sich mit Ginkgo biloba beschäftigt, stößt früher oder später auf diese Geschichte — und sie erklärt einen Teil der Faszination dieses Baums.
Der andere Teil ist seine Herkunft. Ginkgo ist ein lebendes Fossil: die letzte verbliebene Art einer Pflanzengruppe, die es schon gab, als der Großteil der heutigen Pflanzenwelt noch nicht existierte. Auch Goethe hat sich davon einnehmen lassen: Im September 1815 legte er zwei Ginkgoblätter aus dem Heidelberger Schlossgarten in einen Brief an Marianne von Willemer, dazu das Gedicht Gingo biloba. Zwischen dieser Erzählung und dem, was sich über die Blätter fachlich sagen lässt, liegt allerdings ein Unterschied.
Was ist Ginkgo biloba?
Ginkgo biloba L. ist die einzige heute noch lebende Art der Ginkgogewächse (Ginkgoaceae) und steht botanisch allein: kein Laubbaum, obwohl er Blätter trägt und im Herbst abwirft, und kein Nadelbaum, obwohl er wie die Nadelhölzer zu den Samenpflanzen ohne Fruchtknoten zählt. Fossile Funde nah verwandter Formen reichen weit ins Erdmittelalter zurück; die Blattform hat sich über rund 200 Millionen Jahre erstaunlich wenig verändert.
Das Blatt ist das Erkennungsmerkmal: fächerförmig, ledrig, meist durch einen Einschnitt in zwei Lappen geteilt — daher der Artname biloba — und ohne Mittelrippe. Stattdessen laufen die Blattadern gabelig vom Stiel zum Rand, ein sehr ursprüngliches Merkmal. Eine Verwechslungsgefahr besteht praktisch nicht: Kein anderer mitteleuropäischer Baum hat ein solches Blatt.
Ginkgo ist zweihäusig. Die weiblichen Bäume tragen im Herbst gelbliche, mirabellengroße Samen mit fleischiger Außenschicht; sobald diese am Boden aufgehen, entsteht ein durchdringender, ranziger Geruch nach Buttersäure. Deshalb werden im Straßen- und Parkgrün fast ausschließlich männliche Bäume gepflanzt. Ursprünglich stammt Ginkgo aus China, wo er über Jahrhunderte in Tempelgärten kultiviert wurde; über Japan kam er im 18. Jahrhundert nach Europa. Damals entstand auch der Name: Engelbert Kaempfer übertrug die japanische Bezeichnung fehlerhaft als „Ginkgo“, Carl von Linné übernahm die Schreibweise. Heute ist er ein verbreiteter Stadtbaum, weil er Abgase, Bodenverdichtung und Trockenheit gut verträgt.
Die Inhaltsstoffe der Ginkgoblätter
Ginkgoblätter (Ginkgo folium) sind pharmakognostisch gut untersucht. Zwei Stoffgruppen stehen im Mittelpunkt, zwei weitere bilden den kritischen Punkt.
- Flavonolglykoside: Vor allem Verbindungen von Quercetin, Kaempferol und Isorhamnetin. Flavonoide zählen zu den am besten untersuchten Substanzklassen der Pflanzenwelt und bilden im Ginkgoblatt die mengenmäßig bestimmende Gruppe.
- Terpenlactone: Die für Ginkgo einzigartigen Ginkgolide A, B und C sowie das strukturell abweichende Bilobalid. Sie kommen in keiner anderen bekannten Pflanze vor und sind der botanische Fingerabdruck der Art.
- Ginkgolsäuren: Alkylphenolsäuren, vor allem in der Samenschale, in geringerer Menge auch im Blatt. Sie besitzen ein allergenes Potenzial und können Hautreaktionen auslösen; in standardisierten Arzneimittelextrakten werden sie deshalb gezielt auf sehr niedrige Werte reduziert.
- Ginkgotoxin (4'-O-Methylpyridoxin): Ein Gegenspieler von Vitamin B6, hauptsächlich in den Samen. Es ist der Grund, warum Ginkgosamen nicht unbedarft verzehrt werden sollten und warum bei Krampfneigung Zurückhaltung gilt.
Die Ginkgolsäuren sind der Grund, warum bei Ginkgo die Zubereitungsform mehr entscheidet als bei fast jeder anderen Heilpflanze. Weitere Zusammenhänge zu sekundären Pflanzenstoffen finden Sie in unserem Beitrag zu Heilpflanzen und Alterungsprozessen.
Wofür wird Ginkgo traditionell verwendet?
Hier lohnt eine Unterscheidung, die oft unter den Tisch fällt: Die traditionelle chinesische Medizin verwendete historisch die Samen, geröstet und in kleinen Mengen. Die Blätter als Heilmittel sind dagegen eine junge europäische Entwicklung — erst seit den 1960er-Jahren werden aus ihnen systematisch Extrakte gewonnen. Was als „jahrtausendealte Tradition“ vermarktet wird, betrifft also einen anderen Pflanzenteil.
In der europäischen Pflanzenheilkunde wird Ginkgo traditionell geschätzt:
- Im Zusammenhang mit der Durchblutung, insbesondere in Händen und Füßen und bei einem Schweregefühl in den Beinen.
- Im Zusammenhang mit geistiger Frische und Konzentration in der zweiten Lebenshälfte.
- Als Begleitung über längere Zeiträume — pflanzliche Zubereitungen entfalten sich langsam.
Zum regulatorischen Stand, weil er hier ausnahmsweise eindeutig ist: Der Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur hat 2015 eine EU-Monografie zu Ginkgo biloba L., folium veröffentlicht. Sie führt einen bestimmten Trockenextrakt (Droge-Extrakt-Verhältnis 35–67:1, Auszugsmittel Aceton 60 % m/m) unter dem Status der allgemein medizinisch anerkannten Verwendung, also gestützt auf klinische Studien, im Zusammenhang mit altersbedingten kognitiven Beeinträchtigungen. Für das pulverisierte Blatt nennt sie zusätzlich einen Status als traditionelles pflanzliches Arzneimittel — bei Schweregefühl in den Beinen und Kältegefühl in Händen und Füßen im Rahmen leichter Durchblutungsstörungen.
Beide Einträge betreffen zugelassene Arzneimittel, nicht Kräutertinkturen. Eine ethanolische Tinktur ist in dieser Monografie nicht aufgeführt. Wir halten es für redlicher, das offen zu sagen, als den Studienstand eines Spezialextrakts stillschweigend zu übertragen.
Ginkgo anwenden: Tee, Tinktur oder Fertigextrakt?
Ginkgo als Tee
Von Ginkgoblätter-Tee wird in der Fachliteratur eher abgeraten, aus einem konkreten Grund: Beim Aufguss findet kein Reinigungsschritt statt. Die Ginkgolsäuren, die in Arzneimittelextrakten aufwendig entfernt werden, gehen mit ins Getränk. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in Teeaufgüssen Ginkgolsäuremengen gefunden, die um ein Vielfaches über dem liegen, was in Arzneimitteln zulässig ist, und die Datenlage als unzureichend für eine Sicherheitsbewertung eingestuft. Gleichzeitig lösen sich die Terpenlactone in Wasser schlecht. Der Tee bringt also ausgerechnet den ungünstigen Teil mit — und den charakteristischen kaum.
Ginkgo als Tinktur
Die Tinktur ist ein alkoholischer Auszug aus dem Blatt. Alkohol löst ein breiteres Spektrum an Pflanzenstoffen als Wasser, die Tropfen sind haltbar, fein dosierbar und lassen sich unkompliziert in den Tag einbauen. Was eine Tinktur nicht leistet: Sie ist nicht standardisiert und durchläuft keinen Reinigungsschritt, wie ihn der Arzneimittelextrakt kennt. Wer Ginkgo als Tinktur anwendet, sollte das wissen.
Unsere Ginkgo Tinktur wird in Kärnten nach traditionellem Verfahren aus sorgfältig ausgewählten Ginkgoblättern angesetzt, ohne künstliche Zusatz-, Farb- und Konservierungsstoffe. Übliche Anwendung: zweimal täglich 15 Tropfen in etwas Wasser oder Tee — eine 50-ml-Flasche reicht etwa einen Monat. Da pflanzliche Anwendungen Zeit brauchen, verwenden viele Anwenderinnen und Anwender sie über zwei bis drei Monate.
Standardisierte Fertigextrakte
Der dritte Weg sind Fertigarzneimittel aus der Apotheke: hochkonzentrierte Trockenextrakte, bei denen Flavonolglykoside und Terpenlactone auf definierte Anteile eingestellt und die Ginkgolsäuren auf sehr niedrige Werte gebracht werden — ein industrieller Prozess mit mehreren Reinigungsstufen, den keine hausgemachte Zubereitung nachbilden kann. Wer eine ärztlich begleitete Anwendung sucht, bespricht sie dort.
Sammeln, Ernte und Qualität
Geerntet werden die Blätter im Spätsommer, solange sie noch grün sind. Sobald sich das Blatt gelb färbt, baut die Pflanze um, und der Flavonoidgehalt fällt ab. Wer selbst sammelt, nimmt gesunde, unversehrte Blätter und trocknet sie dünn ausgebreitet, luftig und im Schatten; direkte Sonne und Wärme über etwa 40 Grad schaden. Aufbewahrt wird trocken und lichtgeschützt.
Beim Stadtbaum kommt ein Punkt dazu, den man bei Wiesenkräutern seltener bedenkt: der Standort. Bäume an stark befahrenen Straßen, an im Winter gesalzenen Flächen oder an Hundeauslaufwegen sind für die Ernte ungeeignet — ein Ginkgo im ruhigen Park oder eigenen Garten ist die bessere Wahl. Und: Verwendet werden ausschließlich die Blätter, nicht die Samen.
Qualitätsmerkmale getrockneter Ginkgoblätter: eine erhaltene grüne bis grünbraune Farbe, ganze oder grob geschnittene Blätter statt Staub, ein sauberer, leicht herber Geruch ohne muffige Note. In unserer Manufaktur in Kärnten setzen wir jede Tinktur selbst an — wir wissen also, welches Ausgangsmaterial in welcher Flasche steckt. Bei einer Pflanze, bei der die Zubereitung so viel entscheidet, ist das keine Nebensache.
Womit sich Ginkgo gut kombinieren lässt
In der Praxis wird Ginkgo selten allein verwendet. Der Konzentrations Komplex kombiniert ihn mit Löwenmähne (Igelstachelbart) und Rosmarin — drei Naturstoffe, die in der Erfahrungsheilkunde im Zusammenhang mit Klarheit im Kopf, Gedächtnis und Fokus geschätzt werden. Erhältlich in 50 ml und 100 ml: Als Intensivkur reicht eine 100-ml-Flasche bei zweimal täglich 30 Tropfen etwa einen Monat, als Dauerkur mit zweimal 15 Tropfen etwa zwei Monate.
Je nach Schwerpunkt bieten sich weitere Einzeltinkturen an. Die Rosenwurz Tinktur (Rhodiola rosea) zählt zu den klassischen adaptogenen Pflanzen und wird traditionell in Phasen anhaltender Anspannung geschätzt; die Afa Alge Tinktur wird ebenfalls im Zusammenhang mit geistiger Frische verwendet. Liegt der Schwerpunkt eher auf schweren Beinen und dem Gefäßsystem, ist die Rosskastanie Tinktur naheliegender. Weitere Kombinationsideen finden Sie im Beitrag Schwung und Elan für Gedächtnis und Konzentration.
Aus der Gemmotherapie passt das Haselnuss Gemmo Mazerat (Corylus avellana): aus frischen Knospen gewonnen, besonders mild, traditionell im Zusammenhang mit dem Gefäßsystem verwendet.
Worauf Sie achten sollten
- Blutgerinnung: Ginkgo kann die Blutgerinnung beeinflussen. Bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender oder thrombozytenhemmender Arzneimittel — etwa Phenprocoumon (Marcumar), ASS oder neuerer oraler Antikoagulanzien — ist eine ärztliche Abklärung notwendig.
- Vor Operationen: Die EU-Monografie empfiehlt, Ginkgo-Zubereitungen einige Tage vor einem geplanten operativen oder zahnärztlichen Eingriff abzusetzen. Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
- Krampfneigung und Epilepsie: Wegen des enthaltenen Ginkgotoxins wird bei Epilepsie oder bekannter Krampfneigung zur Zurückhaltung geraten — vorher ärztlich abklären.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Für diese Lebensphasen liegen keine ausreichenden Daten vor, die Anwendung wird nicht empfohlen. Das gilt ebenso für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.
- Überempfindlichkeit: Bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Ginkgo oder beim Auftreten von Hautreaktionen die Anwendung beenden.
- Alkoholgehalt: Kräutertinkturen sind alkoholische Auszüge. Wer Alkohol meiden muss oder möchte, sollte das berücksichtigen.
- Ginkgosamen: Die Samen weiblicher Bäume sind nicht für den Verzehr geeignet; die fleischige Samenschale kann Hautreizungen auslösen.
- Arztvorbehalt: Bei anhaltenden oder plötzlich auftretenden Beschwerden, Taubheitsgefühlen, Beinschmerzen in Ruhe oder anderen Warnzeichen gehört die Abklärung in ärztliche Hand — nicht in die einer Tinktur.
Häufige Fragen zu Ginkgo
Wie lange dauert es, bis Ginkgo wirkt?
Pflanzliche Anwendungen brauchen Zeit. Die europäische Monografie nennt für standardisierte Extrakte mindestens acht Wochen, bevor sich eine Einschätzung treffen lässt; für Tinkturen liegen keine vergleichbaren Daten vor. Rechnen Sie realistisch mit zwei bis drei Monaten regelmäßiger Anwendung, nicht mit einer Wirkung nach wenigen Tagen.
Ist Ginkgo-Tee sinnvoll?
Von Ginkgo-Tee wird in der Fachliteratur eher abgeraten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat in Teeaufgüssen deutlich höhere Mengen an Ginkgolsäuren gefunden, als sie in Arzneimitteln zulässig sind — im Tee findet kein Reinigungsschritt statt. Gleichzeitig lösen sich die Terpenlactone in Wasser nur schlecht.
Darf man Ginkgo mit Blutverdünnern einnehmen?
Nicht ohne ärztliche Rücksprache. Ginkgo kann die Blutgerinnung beeinflussen, und die europäische Monografie weist ausdrücklich auf die Kombination mit gerinnungshemmenden und thrombozytenhemmenden Arzneimitteln hin. Wer Phenprocoumon, ASS oder ein orales Antikoagulans einnimmt, klärt die Anwendung vorher ärztlich ab; vor Operationen wird empfohlen, Ginkgo einige Tage vorher abzusetzen.
Ginkgo aus der Apotheke oder als Tinktur — was ist der Unterschied?
Zwei grundverschiedene Zubereitungen. Der Apothekenextrakt ist ein hochkonzentrierter Trockenextrakt, aus dem Ginkgolsäuren gezielt entfernt und die Stoffgruppen auf feste Werte eingestellt werden; er ist ein zugelassenes Arzneimittel. Eine Kräutertinktur ist ein alkoholischer Auszug aus dem ganzen Blatt, ohne Anreicherung und ohne Standardisierung — die klinischen Daten zum Spezialextrakt lassen sich nicht auf sie übertragen.
Kann man Ginkgo Tinktur täglich einnehmen?
Kräutertinkturen sind für die regelmäßige Anwendung über einen begrenzten Zeitraum gedacht: üblich sind zweimal täglich 15 Tropfen in etwas Wasser über zwei bis drei Monate, danach eine Pause. Wer dauerhaft Medikamente einnimmt, schwanger ist oder stillt, klärt die Anwendung vorher ärztlich ab.
Sind Ginkgo-Samen giftig?
Die Samen weiblicher Bäume sind nicht für den unbedarften Verzehr geeignet: Sie enthalten Ginkgotoxin, das die Verwertung von Vitamin B6 stört und in größeren Mengen Krampfanfälle auslösen kann. Für die Pflanzenheilkunde in Europa sind ausschließlich die Blätter relevant.
Wo wächst Ginkgo und kann man die Blätter selbst sammeln?
Ginkgo stammt aus China und steht bei uns vor allem als Park- und Straßenbaum. Selbst sammeln ist möglich, der Standort entscheidet aber: Bäume an stark befahrenen Straßen, Streusalzflächen oder Hundeauslaufwegen sind ungeeignet. Geerntet wird im Spätsommer, solange die Blätter grün sind.
Fazit
Ginkgo biloba hat die beste Geschichte im ganzen Sortiment — und ausgerechnet bei ihm lohnt es sich, Geschichte und Fakten sauber zu trennen. Der Baum ist ein Überlebender ohne Vergleich, seine Blätter sind chemisch einzigartig, und in der Pflanzenheilkunde wird er traditionell im Zusammenhang mit Durchblutung und geistiger Frische geschätzt. Was er nicht ist: ein Ersatz für ein zugelassenes Arzneimittel. Wer eine Tinktur wählt, wählt eine traditionelle, unstandardisierte Zubereitung — mit allem, was das an Möglichkeiten und Grenzen mit sich bringt. Uns ist lieber, Sie wissen das vorher.
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Quellen und weiterführende Literatur
- European Medicines Agency (HMPC): European Union herbal monograph on Ginkgo biloba L., folium, 2015.
- European Medicines Agency (HMPC): Assessment report on Ginkgo biloba L., folium, 2015.
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Die Sicherheit von ginkgoblätterhaltigen Tees kann wegen mangelnder Daten nicht beurteilt werden, Stellungnahme.
- ESCOP Monographs: Ginkgo folium, European Scientific Cooperative on Phytotherapy.
- M. Wichtl (Begr.), W. Blaschek (Hrsg.): Teedrogen und Phytopharmaka, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.
Über den Autor
Christian Telsnig stellt seit Jahren Kräutertinkturen und Gemmo Mazerate in Kärnten her — nach traditionellem Verfahren, mit sorgfältig ausgewählten Pflanzen. Sein Wissen stammt aus der Praxis: aus der Verarbeitung, aus dem Austausch mit Anwenderinnen und Anwendern und aus der Auseinandersetzung mit der phytotherapeutischen Fachliteratur.
Hinweis: Die beschriebenen Anwendungen beruhen auf traditioneller Verwendung in der Pflanzenheilkunde und auf veröffentlichter Fachliteratur. Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Präparate ersetzen keine ärztliche Diagnose und keine ärztlich verordnete Therapie. Bei anhaltenden oder ernsthaften Beschwerden konsultieren Sie bitte eine Ärztin oder einen Arzt.